Zeuge einer vergangenen Ära – Der Ring der Zeit
Wie ein leises Echo aus einer fernen Epoche ruht dieser seltene Silberring in der Hand – ein Relikt des frühen Art Deco, in dem sich Kunstfertigkeit und Eleganz zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Sein rechteckiger Ringkopf erzählt von einer Zeit des Wandels, von Aufbruch und Innovation, doch zugleich schwingen in seinen geschwärzten Linien die letzten Klänge des Jugendstils mit.
Filigrane Ranken winden sich in abstrakten Mustern, sanft umschmeichelt von zarten Blättern und feinen Halbkugeln, als seien sie von der Natur selbst in Metall gegossen. Im Zentrum thront ein runder Korallencabochon, eingefasst in eine gewellte Zargenfassung – eine kleine, glühende Sonne, eingefangen in Silber, deren sanftes Rot die Trägerin an verborgene Geschichten und vergessene Momente erinnert.
Seine Herkunft bleibt ein Mysterium, doch die Spuren der Zeit deuten auf den Solinger Meister Rudolf Wolff hin – Goldschmied, Lehrer, Professor für Gravur. Ein Künstler, dessen Werke nicht nur Schmuckstücke waren, sondern Ausdruck eines Strebens nach Perfektion. Um 1915 bis 1920 mag dieser Ring entstanden sein, gefertigt mit Bedacht und getragen mit Liebe.
Die feine Patina, die sich über die Jahrzehnte sanft auf der Oberfläche niedergelegt hat, erzählt von all den Händen, durch die er gereist ist, von den Festen, die er begleitet hat, und den leisen Momenten, in denen er einfach nur existierte – ein stiller Begleiter, der Schönheit und Zeit in sich trägt.
Heute ist er mehr als nur ein Schmuckstück. Er ist ein Sammelobjekt, ein Fragment der Vergangenheit, ein kleines Kunstwerk, das seine Geschichte in silbernen Linien und korallenroten Träumen weiterflüstert. Wer ihn trägt, trägt ein Stück gelebte Geschichte – einzigartig, unersetzlich, unendlich wertvoll.
Maße & Details
- Silber 835/-
- Gewicht 5,70 g
- Kopf 2 x 1,2 cm
- Ringgröße 58
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